Arda und der Spuk (von Tegel)

Die beiden Freunde Arda und Lennard machen in den Ferien Tegel unsicher. Auf einer Entdeckungstour erfahren sie etwas von dem Spuk aus Tegel. Das Geheimnis um die Geschichte lässt sie nicht mehr los.

Das Buch ist gerade in Vorbereitung
10,00 Euro
Isbn 978-3-95631-794-1
164 Seiten
Deutsch
Paperback

Auszug Rezensionen entnommen:
Habibe: Eine zuckersüße Geschichte für Kinder.... Auch Erwachsene können sich daran erfreuen. Die Hauptcharaktere Arda und Lennard nutzen jeden Tag der Ferien um gemeinsam Abenteuer zu erleben. Ihre Lieblingsbeschäftigung: Geisterjagd.
Kerstin B.: Wir finden diese Geschichte sehr gelungen. Viele Kinder wären froh, so eine glückliche Kindheit und tolle Freundschaft sowie so kurzweilige Ferien erleben zu können.
Geschichtenentdecker: Ich kenne Tegel überhaupt nicht, habe aber durch die anschauliche Beschreibung und die vielen kleinen Informationen zu (z.B.) der "Dicken Marie" oder "Moby Dick", das Gefühl gehabt, während des Lesens genau dort zu sein, wo Lennard und Arda sich gerade befinden.

Jutta ve Annem / Jutta und meine Mutter


Jutta ve Annem
Jutta und meine Mutter
Vor einigen Jahren, an einem ganz normalen Morgen, stand ich wie immer früh auf. In meinem Mailfach fand ich eine Message von einer gewissen Jutta. Damals schrieb ich noch an meinem Kochblog. Es war nicht unüblich, oft bekam ich Mails von türkischen und auch deutschen Leser. Viele hatten Fragen zu meinen Rezepten oder schickten mir einfach Tipps, manchmal auch neue Rezeptideen.
Zuerst schrieb Jutta über ihr eigenes Leben und ich überflog schnell die Zeilen.
Die Dame war im Rentenalter. Lange Jahre arbeitete sie als Deutschlehrerin und anschließend leitete sie sogar ein Gymnasium. Dazu besaß sie den Titel als Professorin und lehrte in einer Uni Geschichte. Sie war eine sehr gebildete Frau, mit Erfahrung.
Aus ihrer ersten Ehe hatte sie einen erwachsenen Sohn, der sie stolz machte und in Freiburg lebte. Er schrieb gerade über Philosophie seine Doktorarbeit. Bereits seit 15 Jahren lebte sie mit ihrem zweiten Ehemann glücklich zusammen.
Vor 6 Monaten erlitt sie einen schrecklichen Unfall. Seitdem saß sie im Rollstuhl. Es waren schwierige und schmerzvolle Zeiten für sie. Mehrere OPs und Physiotherapien folgten. Was ihr half wieder auf die Beine zu kommen, war ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk für ihren Sohn zu kreieren, ein Familienkochbuch.
Da sie im Rollstuhl saß, hatte sie dafür jede Menge Zeit und fing an, die Lieblingsrezepte von ihrem Sohn zu sammeln. Dazu schrieb sie kleine Anekdoten vom Alltag auf, aber auch aus ihrem langjährigen Arbeitsleben fügte sie hinzu. Die Familiengeschichte, die von Generationen zu Generation weitergegeben wurde, durfte nicht fehlen. Ihre gesammelten Notizen schickte sie mir als E-Book. Dazwischen befanden sich immer wieder nette Zeichnungen von ihrem Mann, der sich in seiner Freizeit als Künstler versuchte.
Nun war sie auf der Suche nach türkischen Rezepten, und fand im Internet schnell meinen Kochblog, der einst im deutschen Sprachraum ganz beliebt war.
Dann kam sie zu dem Punkt, warum sie mir überhaupt schrieb:
Es war eine tolle Idee: Sie wollte ein zweisprachiges Kochbuch mit Rezepten aus zwei Ländern, türkisch und deutsch erstellen. Und fragte mich, ob ich Lust und Zeit hätte, es mit ihr zusammen zu machen.
Jutta wollte, dass ich für dieses Projekt auch die Übersetzungsarbeit übernehme. Ich schrieb sogar den Kochblog in zwei Sprachen, aber hatte nie behauptet, dass mein Deutsch dafür ausreichend war. Ich betrachtete das Ganze, was ich bisher leistete, als Hobby. Mein Deutsch war weit entfernt, als perfekt zu sein.
Aber immerhin habe ich mich geschmeichelt gefühlt. Nach kurzem Überlegen fing ich an, mit ihr zu arbeiten.
Nun schrieben wir täglich Mails, tauschten uns aus und diskutierten angeregt miteinander. Zum Schluss lasen wir noch einmal Korrektur und ich fing freiwillig an alle Rezepte zu testen. Sie suchte für meinen Blog immer weiter türkische Rezepte für den deutschen Gaumen.
Nach einer Weile tauschten wir uns nicht nur mehr für unser gemeinsames Buchprojekt aus, sondern wurden inzwischen Freundinnen. Irgendwann hatte Jutta mir geschrieben, dass sie mit ihrem Mann in den Sommerferien innerhalb Deutschlands mit dem Auto verreisen wollten. Sie würden mich gerne in Berlin besuchen und fragten mich, ob sie bei uns übernachten könnten. Die zwei Terrier Hunde hatte sie mir allerdings verschwiegen. :)
Natürlich habe ich sofort ja gesagt, schließlich gab es die türkische Gastfreundschaft ...
Mit Freude und viel Aufregung hatte ich mich auf ihren Besuch vorbereitet. Meine Mutter und Schwester rief ich zur Unterstützung. Da Jutta und ihr Mann ganz schnell feststellten, dass meine mündlichen Deutschkenntnisse noch schlechter waren, als meine schriftliche, sollten sie Jutta und ihren Mann Gesellschaft leisten.
Als es langsam dunkel wurde, machte ich im Gästezimmer die Betten. Für die beiden Hündinnen gab es im Zimmer auch Platz. Als Burkhard, Juttas Mann, ins Zimmer kam, war er aber enttäuscht:
"Was, muss ich auch hier Staub saugen?"
Aus Versehen hatte ich den Staubsauger mitten im Zimmer gelassen. Da zuhause Staubsaugen zu seinen Aufgaben gehörte, dachte er, hier gleich weiter machen zu müssen.
Bis ich verstand, was hier los war, brach schon das große Gelächter aus.
In der Hektik, war ich mal in der Küche, mal im Garten. Ich versuchte, mein Bestes zu geben. Plötzlich war es etwas ruhiger. Mein Mann hatte Nachtschicht und ließ uns allein. Burkhard nippte sein Bier aus einer Apfelschorleflasche, damit die Kinder nicht mitbekamen, dass er Alkohol trank. Die Kinder kümmerten sich liebevoll um die beiden Hündinnen. Jutta und meine Mutter waren in Gästezimmer. Ich wollte schauen, ob sie etwas brauchten und warf von der Tür aus ein Blick auf die beiden. Zusammen saßen sie auf dem Gästebett nebeneinander und sprachen mit leiser Stimme miteinander.
Jutta sagte:
"Mein Sohn ist 27 geworden und hat eine Freundin. Er will heiraten, Kinder bekommen, doch sie denkt nur an ihre Karriere. Besser wäre es, er hätte sich mit einer gutmütigen jungen Türkin getroffen."
Meine Mutter erwiderte verständnisvoll:
"Ja, ja, es ist Zeit für ihn eine eigene Familie zu gründen und Kinder zu bekommen. Gott ist allmächtig!"
Verdutzt sah ich beide Frauen an, die nicht unterschiedlicher hätten sein können. Die eine Mutter hatte drei Töchter und in ihrem ganzen Leben als Küchengehilfin in einer Fabrikküche gearbeitet. Und die andere war eine intellektuelle Karrierefrau.
Diese seltsame und intime Szene habe ich lange Zeit in meinen Erinnerungen behalten, bis ich sie später in einem Roman verwendet habe. Das Leben ist seltsam!
Vor Kurzem habe ich erfahren, dass die Jutta von unserem Leben Abschied genommen hat.
Liebe Jutta, ich vermisse dich sehr ...

Berlin'de Sonbahar Roman Karakterleri ile Söylesi


Berlin'de Sonbahar Romanının Yazarı Defne Seidel ile Söyleşi
Roman kahramanları Demet ve Volkan'ın karakter analizleri...
@yildizkitaplar_  (Instagram hesabı)

DEMET

+Öncelikle merhaba Demet. Bizimle röportaj yapmayı kabul ettiğin için çok teşekkür ederiz.
++Ben teşekkür ederim, bana kendimi ifade edebilme fırsatını verdiğiniz için.

+İlk sorum ile başlıyorum o zaman... İstanbul'da hiç yaşamak ister miydin? Ya da Türkiye'ye geri dönme planın oldu mu?
++İstanbul'da yaşamak hep hayallerimde  var, ama sanki orası ulaşılmaz bir vaha gibi. Berlin'de yaşamak ise daha korunaklı ve güvenli. Burada doğup büyüdüğüm için yaşadığım çevrenin her sokağını, semtini, tanıyorum. Arkadaşlarım, işim, bana ailemden kalan tek yadigar olan anneannem, tanıdığım sevdiğim tüm insanlar hep burada. O yüzden kısa süreli planlarım içerisinde Türkiye'ye dönmek yok. Fakat hayat ne getirir bilinmez...

+Sosyal hizmette çalışman nasıl başladı? Nasıl karar verdin? Biraz bahsedebilir misin?
++Liseyi bitirdiğim dönemde geleceğimi düşünüp meslek seçimi konusunda bir karar vermeliydim. O zamana dek anneannemle birlikte yaşadığımız mütevazı hayatımızın tüm yükü onun üzerindeydi. Hem maddi açıdan ona destek olup hem kendi ayaklarımın üzerinde durmak istiyordum. Sosyal hizmetler ve de özellikle hasta bakımı alanında kalifiye elemana aşırı ihtiyaç duyulan bir dönemdi. Almanya dışından hatta Türkiye'den de kalifiye işçi göçü için talep olduğunu biliyorum. Ben de belki yaşlı bir aile büyüğü tarafından büyütüldüğüm için ileri yaşlardaki hastalarımla daha uyumlu bir iletişim kurmakta zorlanmayacaktım.

+İşi bırakmak zor bir karar. Bu konudan geri adım atacağını düşünmüyordum açıkçası. Peki işi bıraktığın için hiç pişman olduğun oldu mu?
++Ben işim için Volkan hayatıma ilk girdiği andan itibaren yoğun mücadele verdim. İşi bırakmaya karar verdiğim dönemde ise artıları eksileri ile konuşup tartışmıştık. İçimi rahatlatan Volkan'ın çalışmama değil Serterlerin yanında çalışmama karşı olmasıydı. Her ne kadar ona tam anlamıyla hak vermesem de beni kıskanması bir yerde hoşuma gitti. Ama işten çıkarıp beni eve kapatmak isteği olduğu şeklinde bir his edinseydim buna asla müsaade etmez, gerekirse ondan vazgeçebilirdim bile.
İşten ayrılırken Selim'in ve Jasmin hanımın hayatlaına dokunup onları olumlu yönde etkilediğimi ve bu evde bu çok sevdiğim insanlara karşı misyonumu tamamladığımı hissettim. Bazen yeni başlangıçların olması için eskilerden vazgeçmek gerek.

+Selim ile ilgili de bir şey sormak istiyorum. Bir ara ondan etkilendiğini düşünmüştük. Hatta güzel bir ikili olabileceğinizi düşünmüştük. Eğer seni erken fark etmiş olsaydı bir şansınız var mıydı sence?
(Demet burada utangaç bir tavırla gülümsüyor)
++Bilemiyorum nasıl olurdu, olur muydu? Neticede her şeyi geriye sarıp bir de o şekilde deneme şansımız yok. Ama Volkan'ı tanıdıktan ve onunla yakınlaştıktan sonra gerçek aşkı bulduğumu anladım.

+Volkan'ı ilk gördüğünde verdiğin tepkiyi biliyoruz ama sonra tepkin değişti. Bunu hiç düşünmüş müydüm, tahmin eder miydin?
(Demet'in yüzü Volkan'dan bahsederken kocaman bir gülümseme ile aydınlanıyor)
++Aslında Volkan'ı ailesi ile birlikte bize ilk geldiklerinde gördüğümde ona dikkat etmedim bile. Beni rahatsız eden o ziyaretin kendisi yani amacıydı. Kendimi et pazarında gibi hissetmiştim. Yüzüme bakarak ama sanki ben orada değilmişim gibi konuşmaları, evimizi, hayat şartlarımızı küçümser gibi bakışları, anneannemin o insanlara gereğinden fazla değer vermesi beni çok rahatsız etmişti. O güne kadar bir gün bana görücü gelir, üstüne bir de ben de böyle bir evliliğe gönüllü olurum diye bir düşünce aklımdan bile geçmezdi. İlk başlarda sırf anneannemi kıramadığım için onlarla görüşmeye razı gelmiştim. Ve ikinci defa hayır dediğimde yine aslında muhatapım Volkan değil, ailesiydi. Ailesinin özellikle de annesinin tutucu tavırlarına hayır demiştim.

+Volkan demişken bir de... Onu sevdiğini ilk ne zaman anladın?
++Sanırım bu birden bire olan bir şey değildi. Onunla birlikteyken bana olan özenli tutumu, sahiplenici tavırları, bana yaşattığı alışık olmadığım duygular bir gün geldi ki bir parçam oluvermişti. İkinci yarım gibi...

+Ve son olarak derginin kapağında Volkan ile kızın resmini gördüğün zaman neler hissettin?
(Demet bir anda hüzünleniyor)
++Dünyam başıma yıkıldı. O ana kadar yaşadıklarımız o kadar güzeldi ki, onun beni aldatmış olabileceği düşüncesi, aşkımızın masumiyetine gölge düşürmesi dayanılmaz derecede ağırdı. O an sadece gitmek ve uzaklaşmak istedim. Beni bulup kendini bir şekilde affettirmesini kaldıramayacaktım.


VOLKAN

+Öncelikle merhaba Volkan. Bizi kırmayıp bizimle röportaj yaptığın için çok teşekkür ederiz.
++Ben teşekkür ederim. Büyük bir zevkle...

+Böyle güzel seven, sevgisine sadık kalan, onun kalbini kazanmak için her şeyi yapmaya hazır biri olman bizi çok etkiledi. Peki bu sevginin sahibiyle başlamak istiyorum sorularıma. Neden Demet? Demet'i diğer insanlardan farklı kılan şey neydi?
(Volkan gülümsüyor, kısa bir an düşüncelere dalıyor)
++Ailemle birlikte evlerine ziyarete gittiğimizde onu ilk gördüğüm andan itibaren içimde bir kıvılcım oluştu. Ama bana hayır demişti. Beni bir daha görmek istemiyordu. Kendimi ona anlatma fırsatını bana vermemişti. Liseden tanış olduğumuzu hatırlamadı bile. Kendi evrenimde duyduğum ona karşı yönelen bir çekim gücü varken ondan bir işaret alamamak dengemi bozdu, kafamın karışmasına neden oldu ve onu gittikçe daha çok düşünür oldum.

+Lisede Demet'e hayran olduğunu biliyoruz. Neden o zamanlar açılmadın kendisine?
++Demet o zamanlar kendi etrafına ördüğü bir kozanın içinde yaşıyor gibiydi. Aynı kursa hiç düşmediğimiz için ona yaklaşma fırsatını bulamamıştım ama onu uzaktan hep takip ederdim.

+Annen birazcık Demet'e karşı hoş olmayan tavırlar sergilemişti. Açıkçası birazcık gelini gibi kabul etmeyecek gibi gelmişti ama şükür ki öyle olmadı. Peki öyle olmuş olsaydı... Annen Demet'i istemeseydi ne yapardın?
(Volkan hafifçe gülümsüyor, hayır anlamında başını iki yana sallıyor)
++Hayır, annem asla Demet'e karşı değildi. Sadece kendini ifade etmekte biraz sıkıntı yaşar. İlk anda yeni tanıdığı insanlara karşı takındığı direk tavrı yüzünden konuşmaları  biraz sert gelebilir. Fakat sonradan birbirlerini çok sevdiler. Annem istemeseydi de Demet'ten vazgeçmeyi asla düşünmezdim. Tüm dünyayı karşıma alabilirdim onun için.

+Şunu da merak ediyoruz. Demet ile görüşmeden önce onu takip hiç ettin mi? Neler yapıyor diye merak edip aradın mı?
++Lisede sonra yıllarca görüşmedik. İkimiz de ayrı yollara gitmiştik. Ama annemlerin diretmesiyle tekrar karşılaştıktan sonra her yerde onu görür oldum. (Burada gülüyor) Kader ağlarını örmeye başlamıştı bir kere. Gittiğimiz düğünde, arkadaşlarla takıldığım kafede her yerde karşımaya çıkmaya başladı.

+Ve geldik son sorumuza... Selim'i Demet'ten kıskandığın oldu mu?
++Selim tüm mükemmelliği ile sinir bozucu bir tipti. Önce Demet'in ardından kızkardeşim Ceyda'nın hatta sonradan Melinda'nın gittikçe büyüyen Selim hayranlığı bir şekilde beni rahatsız etmişti. Bundan gurur duymuyorum ama Demet'e karşın hayatı, insanları biraz daha iyi tanıdığımı düşünüyorum. Kimsenin o kadar iyi olacağına inanmıyorum. O adamın sevdiğim kadının etrafında dolaşmasını istemedim.



DER WEG ZU DIR

Der Weg zu Dir

Über Vergebung und Liebe

von  Defne Seidel
Viele Jahren sind vergangen, seit die Türkin Emily Bremen verlassen musste. Mittlerweile lebte die alleinerziehende Mutter zufrieden mit ihrer kleinen Tochter Peri in einer gemütlichen Wohnung in Berlin. Arbeiten konnte sie an den Vormittagen im Cafè Olive. Sogar ein neuer Nachbar war eingezogen, ein Deutscher. Marc war ein sehr junger attraktiver Mann, den es nicht zu stören schien, dass sie eine Tochter hatte. Es lief alles gut, bis die Vergangenheit Emily einholte. 

Eine außergewönliche Liebesgeschichte, mit Familiendrama und Traditionen. Mit diesem Buch möchte Defne Seidel die Vorurteile und Klischees der deutschen und türkischen Gesellschaft etwas erläutern und die beiden Kulturen näher zusammenbringen. 




ISBN: 978-3-95631-759-0
Shaker Media
242 Seiten

Als Taschenbuch (für 14,90 Euro)
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Als E-book (für 5 Euro)

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Rezensionen:

"Dieses Buch zeigt kulturelle und religiöse Unterschiede und auch, dass diese überwunden werden können. Dadurch dass die Autorin auf die Aleviten stärker eingeht, zeigt sie auch, dass es bei den Moslems wie auch bei Christen und anderen Religionen z.T. große Unterschiede gibt. Zudem gewährt sie Einblicke in die reiche islamische Kultur.
Es schildert die Geschichte einer starken türkischen Frau, die sich ihrer Stärke, Verletzlichkeit und Schönheit nicht oder nur selten bewusst ist, sich diesen Seiten langsam nähert. Und wieder einmal wird dem Leser bewusst gemacht, seine Gefühle zu erkennen und zuzulassen..."

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"Emily hat als junges Mädchen ihre Familie in Bremen verlassen, weil sie schwanger und ist nach Berlin zu ihrem Onkel gezogen. Dort hat sie sich mit ihrer Tochter ein eigenes Leben aufgebaut. Mit einem jungen Mann - Marc -, der im gleichen Haus wohnt, tritt die Liebe wieder in ihr Leben. Doch Emily reagiert zunächst sehr zurückhaltend, denn sie möchte nicht verletzt werden und will auch ihre Tochter davor schützen.
Die Geschichte liest sich schön. Man fiebert mit, ob es ein Happy End gibt, denn es kommen so manche Hindernisse auf, sei es der wiederauflebende Kontakt zu Emilys Familie, das Auftauchen ihres Ex-Freundes oder Marcs vornehme Mutter..."
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"Ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen, und fand es toll, wie sie sich entwickelt hat. Die verzweifelte Emily ist mit der Zeit herangereift, aus dem verschüchterten Mädchen wurde eine Frau, die wusste, was sie wollte. Trotzdem konnte sie sich nicht richtig entfalten. Sie stand zwischen zwei Stühlen, zwischen zwei Kulturen.
Der Schreibstil von Defne Seidel ist flüssig und angenehm zu lesen. Da ich auch aus verschiedenen Kulturen stamme, kann ich Emily sehr gut verstehen. Die Familie ist nicht immer einfach. Vielleicht ist diese Geschichte nicht für jeden nachvollziehbar, aber ich konnte mich sehr gut in Emily hineinversetzen. Es wird nicht die einzige Geschichte von der Autorin bleiben, die ich lese..."

"Das Buch enthält einiges an Stoff zum nachdenken, wie die Aussage über den Umgang mit einer ledigen, deutschen Mutter in den 50er, 60er Jahren, und wunderschöne Gedichte von Yunus Emre, das bereits erwähnte Titelbild ist sehr schön. Der Titel ist gleich mehrfach bezeichnend für das Buch. Es wird der Weg beschrieben, den Emily für ihr ungeborenes Kind gegangen ist, gegen alle Widerstände, der Weg, der sie zu der Person gemacht hat, die Marc liebt. Es zeigt den Weg, den Marc geht um Emily von seiner Liebe zu überzeugen und den gemeinsamen Weg der Beiden. Der Weg zu Dir ist Emilys Weg zu sich selbst und der Weg der Annäherung an ihre Familie und ich danke der Autorin, dass ich sie auf diesem Weg begleiten durfte..."
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"Ein sehr gefühlvolles Buch. Es bringt einem die türkischen Traditionen näher. Jedoch werden auch die dunklen Seite dessen aufgezeigt."



Über die Autorin:



Defne bedeutet in türkischer und alt-griechischer Sprache Lorbeer, der "Frieden" symbolisiert. Und Seidel als Nachname kommt ursprünglich aus "siedeln". Kein anderes Pseudonym wäre geeignet für eine in Deutschland lebende Autorin mit türkischen Wurzeln.





Warum schreibe ich?


Gedanken übers Schreiben

15.5.2020
Heute habe ich mir wieder übers Schreiben Gedanken gemacht.
Ich habe lange Zeit überlegt, ob ich auf Deutsch oder auf Türkisch schreiben soll.
Vielleicht lohnt es sich nicht für jeden darüber nachzudenken.
Ich bin in der Türkei geboren und habe bis zu meinem 21. Lebensjahr dort gelebt. Das heißt, meine Muttersprache ist Türkisch. Ich lebe seit meinem 21. Lebensjahr in Deutschland. Seit mehr als als 21 Jahren...
Soll aber eine AutorIn bis an ihr Lebensende nur in ihrer Muttersprache schreiben, ihre im Kopf herumirrenden Gedanken und Gefühle in der Muttersprache ausdrücken,  träumen...?
Oder geht das auch genauso mit der erlernten Sprache, die ein Teil des Lebens wird...
Ich arbeite gerade an einem Projekt, eine Biografie soll es sein.
Das Person, das ich sein Lebensbericht schreibe, kommt ursprünglich aus dem Irak, er ist Turkmene.
Ich kann jetzt schon sagen, es  wird  ein interessantes Buch dabei herauskommen. Und ich freue mich schon darauf.
Was ich heute festgestellt habe...
Er erzählte, von wo er herkommt: aus der irakischen Provinz Kirkuk. Dort leben Araber,  Turkmenen und Kurden seit Generationen zusammen. Er sagte: "Ein Araber in Kirkuk spricht neben Arabisch auch Turkmenisch und Kurdisch. Eine Kurde spricht dort neben Kurdisch ebenso Arabisch und Turkmenisch. Und eine Turkmene  beherrscht  neben Turkmenisch auch das Arabische und das Kurdische."
Und was die Sache interessant macht: Künstler, Autoren, Musiker und  Dichtern nutzen in ihren Werken alle drei Sprachen.
Warum also soll eine Autorin mit türkischen Wurzeln in Deutschland nicht ebenso auf Deutsch wie auf Türkisch Bücher schreiben?


18.04.2020

Warum ich schreibe...
Schon als kleines Kind habe ich immer gern Bücher gelesen. Irgendwann habe ich das Tagebuchschreiben begonnen. Und dann eine lange Zeit danach gestrebt, selbst ein Buch zu schreiben.
Zu allererst wollte ich die Geschichte meiner Familie aufschreiben, obwohl an ihr nichts Besonderes ist.
Wir teilten das Schicksal hunderttausender Familien, die in 60er und 70er Jahren aus der Türkei als Gastarbeiter nach Deutschland einwanderten.
Ich erinnere mich immer noch, als ob es gerade eben passiert wäre. Ich war ungefähr zwölf und lebte bei meiner Großmutter in der Türkei. Es war eine heisse Sommernacht. Meine Familie war aus Deutschland hierher in die Ferien gekommen. Meine Oma hatte einen schönen Garten. Wir saßen auf der Terasse und hatten zusammen gegessen. Nach dem Essen gingen alle wieder hinein, außer ich und meinem Vater. Er saß traurig unter honigduftenden Girlanden, schaute gedankenvoll in den dunklen Himmel mit den leuchtenden Sternen und rauchte eine Zigarette. Und sagte: "Wir sind in Deutschland Ausländer und hier Deutschtürken. Nirgendwo gehören wir richtig hin."
Seine Worte habe ich nie vergessen. Nach seinem Tod habe auch ich mein Land  verlassen und bin nach Deutschland gekommen. Jahre sind vergangen, aber ich habe seine Worte nicht vergessen.
Bin ich auch hier wie mein Vater  Ausländerin und in der Türkei Deutsch-Türkin und gehöre nirgendwo richtig dazu? Vielleicht ja. Vielleicht auch nein.
Als ich mit 21 nach Deutschland einwanderte, war ich eine erwachsene junge Frau. Wäre ich in der Türkei geblieben, hätte  ich vielleicht schon früher mit dem Schreiben angefangen. Vielleicht hätte ich mich mit Frauenrechten oder Klimawandel beschäftigt, oder was immer auch populär und aktuell gewesen wäre. Oder ich hätte Kinderbücher geschrieben, vielleicht auch Kunstmärchen.
Aber als ich in Deutschland ein neues Leben begann, wusste ich nicht mal in welcher Sprache ich schreiben sollte. Auf Deutsch oder auf Türkisch? Mein sechster Sinn sagte mir, dass ich unbedingt Deutsch lernen sollte. Und es hat leider Jahre gedauert, bis ich genau wusste, wohin ich richtig gehöre und wozu ich schreibe.

Wer ist Defne?

Ein Leben zwischen zwei Welten ist für Defne der Alltag.

Defne war einst Kofferkind und später Importbraut, sie ist gegen Parallelgesellschaft und Assimilation, und kämpft für Integration.

Kofferkind: Ein Begriff, der das Schicksal von Kindern mit Migrationshintergrund beschreibt. Das heißt für Defne, in der Türkei bei der Großmutter bleiben, während die Eltern und Geschwister in Deutschland als Gastarbeiterfamilie weiter leben.

Importbraut: Eine Importbraut ist eine, in der Regel, junge und ungebildete Frau aus dem Herkunftsland des Bräutigams, die nach der Hochzeit zu ihrem Mann nach Deutschland zieht.

Arrangierte Ehe: Üblicherweise kennen sich die beiden Parteien wenig. Manchmal gibt es vorher ein Treffen, manchmal handelt es sich um eine entfernte Cousine, mit der man schon früher als Kind spielte. Vorsicht, nicht verwechseln mit Zwangsheirat.

Parallelgesellschaft: Es wird weder Deutsch gelernt, noch ein Integrationskurs besucht. Der Grund: Es gibt einen türkischen /arabischen Arzt, Friseur, Anwalt, Bäcker...

Integration aus Defnes Ansicht:

  • Deutsch lernen
  • Deutsche Freunde haben
  • Einen Job finden, den man gerne macht
  • Die Stadt, in der man lebt, gut kennen
  • Sich mit den aktuellen politischen Themen befassen, eine eigene Meinung bilden
  • Bücher lesen, auch in Zweitsprache
Assimilation ist für Defne unerwünscht.
Es gibt hunderte vorbildliche Beispiele von Leuten, die mit Migrationshintergrund, hier in Deutschland aufgewachsen und ausgebildet sind und Karriere geschafft haben. Trotz dessen können sie ihre eigene Kultur behalten und pflegen, aber darauf achten, respektvoll und toleranter miteinander zu leben. 


Berlin'de Sonbahar Roman


İki kadın, sır dolu geçmiş ve Berlin'de geçen bir aşk öyküsü…
Selim Serter oteller zincirinin tek varisidir. Alzheimer hastası olan annesi Jasmin hastalığının ilerleyen dönemlerinde bazen Almanca bazen Türkçe konuşmaktadır. Bu yüzden sebebi bilinmeyen sinir krizleri geçirdiği zaman ona ulaşmak zorlaşmaktadır. Demet ise Berlin'de Türk ve Alman Alzheimer hastalarına hizmet veren bir bakımevinde çalışmaktadır. Bu şekilde ömrünün sonbaharını yaşayan Jasmin ile Demet'in yolları Berlin'de kesişir. Jasmin unutmak istediği geçmişindeki sırdan kaçamaz. Genç kız, Jasmin Hanım’a yardım etmek ister. Oysaki kendi geçmişinde de ne olduğunu çözemediği bir sır vardır. Hayat karşısına gerçek aşkı çıkardığında da geçmişindeki sır peşini bırakmaz...
İçe dokunan sıcacık bir hikâye ile Berlin’deki Türklerin yaşamından kesitler sunan bu romanda toplumumuzun kadın erkek ilişkilerine bakışı da sorgulanıyor.
Defne Seidel masal okumayı ve yemek yapmayı seviyor. Bu ara resme merak sardı. Roman yazmaya her daim devam ediyor. Romanlarında yaşadığı şehir olan Berlin'den izler var ve her bir romanında hayata başka bir pencereden bakıp değişik hikâyeler anlatıyor. Kendinizi o hikâyelerin birinde bulmanız dileğiyle...
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